Posts mit dem Label Biologie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Biologie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Wer gesund isst, stirbt früher (Pollmer, Niehaus)

In diesem Buch erfährt der Leser kritisch, objektiv und provokant alles über rund 300 Fragen um das Thema Ernährung. Dabei kommen unter anderem harte Fakten, unbequeme Wahrheiten und komplizierte Zusammenhänge ans Licht, die dabei jedoch höchst unterhaltsam präsentiert werden.

Geschrieben wurde das Buch von Udo Pollmer, Lebensmitteltechniker und Wissenschaftsjournalist (gilt als Deutschlands rennomiertester Ernährungsspezialist) und Dr. Monika Niehaus, Biologin und freiberufliche Autorin und Journalistin.

Wem dieses Buch zusagt, sollte sich auch das zweite der beiden Autoren ansehen:
Food-Design - Panschen erlaubt (Wie unsere Nahrung die Unschuld verliert)

Food-Design - Panschen erlaubt (Wie unsere Nahrung die Unschuld verliert)

In Fachbüchern kann man alles über ca. 7500 Präparate und Zusatzstoffe lesen, die unserer Nahrung beigeführt werden. Jeder spricht davon - und jeder meint, alles zu kennen, was der Körper unbedingt braucht.

Manch einer fragt sich vielleicht auch, wozu wir diese ganze Vielfalt an Emulgatoren und Stabilisatoren, Aromatisierungshilfen, Geschmacksverstärkern, Schmelzsalzen und Hydrocolloiden überhaupt benötigen.

Obwohl diesae Stoffe in den Zutatenlisten nur selten auftauchen, kommt die Nahrungsmittelindustrie kaum noch ohne sie aus. Von den Medien wird, wenn es um dieses Thema geht, oft abgewunken mit der Begründung, das sei alles "zu komplex" für das allgemeine Publikum.

Das ist falsch!

Monika Niehaus und Udo Pollmer beweisen in diesem Buch, dass es nicht nur spannend, sondern auch hochinformativ und lehrreich ist, sich mit der Geschichte der Nahrunszusätze zu befassen. Pollmer selbst arbeitet seit dem Staatsexamen für Lebensmittelchemie als Publizist und Dozent sowie als Unternehmensberater. Er publiziert unter anderem Kolumnen für Sendungen in Hörfunk und Fernsehen und übernahm 1994 die Leitung des Europäischen Insitutes für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V..

Die Kalorien-Lüge

... die unheimlichen Dickmacher aus dem Supermarkt.

Wenn Sie dieses Buch lesen, werden sie schnell merken, dass Sie alles vergessen können, was sie bisher meinten, über Kalorien zu wissen. Vielleicht wären Sie ja auch ein wenig schlanker - und dennoch zieht es Sie immer wieder an den Kühlschrank?

Im Buch werden Themen angeschnitten, wie unser Gewicht z.B. vom Gehirn reguliert wird und wie es sich durch Chemie in der Nahrung beeinflussen lässt. Grimm behandelt zudem Geschmacksverstärker, Aromen, Giftrückstände im Essen und deren falsche Signale sowie alles über Schlankmacher und Fettkiller.

Interessant wird es auch in dem Teil, in dem es um die Macht der Hormone geht: Hunger, Sex und andere Zentren der Lust.

Vielen Müttern dürfte des weiteren das Problem mit den Plastikhormonen in Babygläschen kennen. In diesem Buch wird u.a. erklärt, welche Folgen diese für das Kind hat.

Mit diesem Buch steht nun endlich ein neuer Weg aus der Diätfalle zur Verfügung. Keiner findet es schön, die beneidenswerten Menschen zu betrachten, die essen können, was sie wollen und doch schlank bleiben.

Wieviel wir essen, wird von unserem Gehirn geregelt, das dann auch über unsere Figur entscheidet. Hierfür werden die nötigen Informationen über Botenstoffe und Hormone geliefert. Auch Chemikalien im Essen können Botschaften aussenden - mitunter falsche. Dann schaltet der Körper auf Hunger und uns treibt es Richtung Kühlschrank. Die Folge sind natürlich überflüssige Pfunde.

In diesem Report wird verständlich erklärt, wie unser Gehirn durch Chemie in der Nahrung manipuliert wird und warum wir mehr essen, als wir brauchen. Abgerundet wird das ganze von Lösungsvorschlägen, wie man den unheimlichen Dickmachern entkommen kann.

Rendezvous im Reagenzglas - Unser Fortpflanzungsverhalten der Zukunft

Der Autor Robin Baker zeigt, dass unsere Sexualität durch die moderne Medizin und deren Reproduktionstechniken fortwährend verändert wird. Zum Beispiel durch künstliche Befruchtung, Leihmutterschaften, das Kaufangebot an angeblich wertvollen Genen, Klonen etc. Möglicherweise haben wir in Zukunft keine Zeugungsunfähigkeit oder Unfruchtbarkeit mehr. Mit diesen technischen und medizinischen Veränderungen lassen sich Verschiebungen ethischer Positionen nicht verhindern, was hier eindrucksvoll vom Autor dargelegt wird.

Durch die Forschung wurden selbst letzte biologische Grenzen in den vergangenen Jahren infragegestellt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir sie alle überwunden haben - so der Autor Robin Baker, der seit Jahren als Evolutionsbiologe tätig ist und bereits andere Bestseller wie "Krieg der Spermien" oder "Baby Wars" verfasst hat. In diesem Buch gibt er uns einen schockierenden Einblick in unser zukünftiges Fortpflanzungsverhalten, das dem einen oder anderen mehr als Science Ficiton denn Realität erscheinen wird ...

Hier gibt es die anderen Bestseller des Autors:

Was treibt das Leben an?

Autor: Stephan Berry (Wissenschaftsjournalist)

In diesem Buch werden zu anfangs Vorgänge und Organe beschrieben, die den meisten noch aus der Schulzeit geläufig sein sollten: Die Mitochondrien beispielsweise oder Diffusion.

Jedoch geht dieses Buch weit über den üblichen Lehrbuchstoff hinaus. So beschreibt es zum Beispiel, wie sich die zelluläre Maschinerie aus einfacheren Vorläufern der Evolution herausgebildet haben und so die Lebensbausteine entstanden sind. Es wird die Energie als Antrieb für sämtliche Naturvorgänge untersucht, und die Proteine als Werkzeuge für zelluläre Aufgaben.

Zum anderen wird der Blick auf Anwendungen unseres Zellwissens gelenkt, z.B. in der Medizin oder der Nano-Technik, denn diese können von den Arbeitsweisen der Zelle viel lernen., z.B. bei der Optimierung in der Biologie oder der Entstehung von Krankheiten.

Jedes Kapitel ist mit viel Witz geschrieben und wird mit einer Zusammenfassung abgeschlossen, so dass man den aufgearbeiteten Stoff noch einmal überfliegen und revidieren kann.

7 Weltwunder, 3 Furien ...

... und 64 andere Fragen, auf die Sie bisher keine Antwort wissen.

Autoren:
Mary Desmond Pinkowish (* in Boston, studierte Biologie und Kunstgeschichte, arbeitete an er Harvard Medical School und ist Redakteurin einer medizinischen Zeitschrift)
Peter D'Epiro (*1950 in New York, studierte Englische Literatur und promovierte an der Yale Universität, heute Redakteur bei der medizinischen Zeitschrift "Patients Care", hat als Autor und Übersetzer mehrere Bücher veröffentlicht, lebt heute im US-Bundesstaat New Jersey)

Dieses Listenbuch, das nach Zahlen geordnet ist, bietet jedem die Möglichkeit, sich fundiert, rasch und unterhaltsam über Alltagswelten zu informieren und sein Allgemeinwissen aufzufrischen. Anhand von 66 Fagen, in denen Zahlen eine (allerdings eher untergeordnete) Rolle spielen, wird man durch die Kulturgeschichte geführt. Gebiete wie Mythologie, Religion, Literatur, Geschichte, Naturwissenschaften, Mathematik, Kunst und Musik geben über die verschiedensten Themen Aufschluss. Beispiele: Die 24 griechischen Buchstaben, die 12 Apostel, die 10 Gebote, 7 Weltwunder und vieles mehr. Kein Sach- und Fachbuch - aber ein unterhaltsames und dennoch lehrreiches Kompendium.

Die unerschöpfte Theorie

Autor: Christoph Antweiler (*1956; Professor für Ethnologie an der Universität Trier)

Tatsächlich ist die Diskussion, ob nun der Schöpfungsmythos oder die Evolutionstheorie an den Schulen gelehrt werden soll, schon lange in Europa angekommen. Gegenüber stehen sich hier allgemeine, wissenschaftliche Erklärungsmuster und eine starke, evangelikale Lobby, die stets darum bemüht ist, wieder mehr religiöse Werte in den Lehrplänen zu verankern, die sich meistens mit eher distanzierter Haltung begegnen.

Das Buch knüpft an den Kongress "Die erschöpfte Theorie?" an, beinhaltet elf Beiträge verschiedener Autoren und will durch eine Gegenüberstellung und Darstellung obiger Standpunkte zeigen, inwiefern sich darin ein fundamentaler, gesellschaftlicher Konflikt spiegelt, da dies grundlegende Fragen mit sich bringt. Zum Beispiel, ob in der Bildung ein wissenschaftliches Weltbild alleinige Grundlage sein sollte, oder auch bspw. religiöse Vorgaben berücksichtigt werden sollen. Antweiler stellt am Beispiel Kreationismus vs. Intelligent Design klar die vorherrschenden Denkmuster heraus. Dabei wird klar, dass es nicht um ein paar wenige, fundamentalistische Schulverweigerer geht, sondern diese Debatte bis weit in die bürgerlichen Parteien hineinreicht.

Im weiterern Verlauf werden Folgen behandelt, die sich aus einem rein naturalistisch und auf die Theoremen der Evolution aufbauenden Unterricht ergeben würden und welche methodischen Veränderung dies mit sich bringen würde. Dies erörtert Antweiler unter anderem auch mit Blick auf die Soziobiologie.

Antweiler gelingt hier eine kontroverse und doch sachliche Darstellung vom evolutionären Erklärungspotential sowie der Konfliktfelder und Grenzen. Das Konzept des Buches, die unterschiedlichen Ansichten sachlich miteinander ins Gespräch zu bringen, überzeugt. Allein schon deshalb, weil man diese Debatte seit 30 Jahren erhitzt und meist sehr emotional führt, was oft peinliche, argumentative Kurzschlüsse mit sich bringt, die keinem weiterhelfen.

Ergänzt werden die einzelnen Beiträge durch jeweils detaillierte, weiterführende Quellennachweise. Zudem eigent sich das Buch für Kenner wie für Laien und setzt keine evolutionsbiologischen Vorkenntnisse voraus.

Das Gedächtnis des Körpers

Autor: Joachim Bauer

Bauer (*1951) betätigte sich nach seinem Medizinstudium in der molekularbiologischen Forschung. Heute ist er als Internist, Facharzt für Psychotherpeutische Medizin und Psychiater am Uniklinikum Freiburg tätig, wo er als Professor und Oberarzt in der psychosomatischen Abteilung fungiert.

Gene sind nicht nur das, was uns bis in letzte Detail steuert, sondern sie werden auch selbst gesteuert, und zwar von Signalen in unserem Gehirn, die infolge von Umwelteinflüssen, zwischenmenschlichen Erfahrungen oder individuellen Erfahrungen ausgesandt werden. Dies heisst, die sind quasi auch beeinflussbar.

Schon lange ist das Wechselspiel zwischen Erbanlagen und Umwelteinflüssen ein großes Forschungsfeld von Medizin und Naturwissenschaft. Nach neusten Erkenntnissen wissen wir, dass persönliche Ziele und Erfahrungen einen "Fingerabdruck" in unserern genetischen Strukturen hinterlassen.

In seinem Buch erläutert Joachim Bauer verständlich und pointiert, welche Konsequenzen daraus entstehen und was dies im Hinblick auf seelische und körperliche Erkrankungen bedeutet.


Müncher Merkur:
Joachim Bauer verbindet sein breites Wissen als Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Internist und Psychiater zu einem interessanten, leicht zu lesenden Buch.


Frankfurter Rundschau:
Bauers Buch macht eindrucksvoll deutlich, dass ein biologisch fundiertes Bild der Seele diese weder "wegerklärt" noch die Psychotherapie ad absurdum führt. Es liefert vielmehr eine Erklärung für ihr Funktionieren

Warum ich fühle, was du fühlst

Autor: Joachim Bauer

Das Taschenbuch von Bauer war eines der ersten, die sich dem geheimnisvollen Phänomen Empathie und Intuition annahmen. Es beschäftigt sich mit den sog. "Spiegelneuronen", also den Nervenzellen, die nicht nur uns selbst steuern, sondern schon beim Beobachten anderer aktiv sind. Sie bilden die Basis für unser intuitives Verständnis für das, was andere fühlen. Über diese Zellen erhalten wir Zugang zum "neurobiologischen Inventar" des Beobachters und lassen uns spüren, was in jedem vorgeht. Daher beeinflussen sie uns sowohl psychisch als auch körperlich in bedeutender Weise.

Joachim Bauer ist selbst Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und stellt z.B. Thesen zur Bedeutung der Resonanzphänomene für die Evolution auf, oder erörtert neue Möglichkeiten des Einsatzes moderner Erkenntnisse in Medizin, Pädagogik und Psychotherapie. Es gelingt Bauer tatsächlich, ein solch hochkomplexes, wissenschaftliches Gebiet allgemeinverständlich und ausführlich darzustellen.

Er geht Fragen auf den Grund, die mit Intuition oder unserem "6. Sinn" zusammenhängen. Warum ist ein Gähnen ansteckend? Warum wird unsere Laune besser, wenn uns jemand anlächelt? Woher können wir manchmal über große Entfernungen wissen, wie es jemandem geht?

Die Ergebnisse der Studien und Versuche bzgl. der "Spiegelneuronen" sind phänomenal: Es stellte sich heraus, dass bei Beobachtung einer Aktivität eines anderen genau das gleiche neurobiologische Programm in uns abläuft, als würden wir diese Handlung selbst ausführen. Schon kurze Teile einer Handlungssequenz oder ein einfaches Geräusch lassen uns wissen, wie es weitergeht. Meist treffen diese Voraussagen zu, jedoch basieren die eigenen gespeicherten Handlungssequenzen auf subjektiver Erfahrung, weshalb wir durchaus auch falsch liegen können. So können wir nicht nur Handlungen, sondern auch Emotionen und Empfindungen nachvollziehen, und somit bekommen wir die Fähigkeit zum Mitgefühl.

Joachim Bauer gelingt es hervorragend, die Bedeutung der Spiegelneuronen für unser ganzes Leben darzustellen. Er macht deutlich, was geschieht, wenn wir uns verlieben oder die Liebe wieder stirbt.

Doch nicht nur für den Alltag lassen sich Bauers Erkenntnisse anwenden. Sie haben auch Konsequenzen für das Verständnis kindlichen Lernens und für das Verstehen von Autismus (= eine Störung der Spiegelsysteme), für Zusammenhänge zwischen Handlungen und Sprache und für Schulprobleme, die heute immer häufiger bei unseren Kindern auftreten.

Der Mensch ist auf diese Spiegelungen angewiesen sowohl körperlich als auch psychisch, was z.B. die massiven Auswirkungen von Mobbing und sozialer Isolation deutlich machen. Ebenso erweiterten sich aufgrund dieser Erkenntnisse die Möglichkeiten der Psychotherapie.

Psychologie Heute zu diesem Buch:
"Das Buch ist ein großes Pionierwerk, das das Verständnis der menschlichen Psyche revolutioniert."