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Kampf um Emotionen - Wie Gefühle die Weltpolitik bestimmen

Autor: Dominique Moisi

Wie sehr wird Weltpolitik von Gefühlen gelenkt?

Auf den ersten Blick hat Politik mit Gefühl reichlich wenig zu tun, denn scheinbar basieren geopolitische Entscheidungen doch auf rein rationalen Überlegungen. In diesem Buch schildet Moisi zum ersten Mal die Wechselwirkungen zwischen Politik und Gefühlen, und zeigt auf, dass und wie letztere die Weltpolitik bestimmten. Der Leser bekommt eindrücklich vor Augen geführt, dass er die Welt nicht verstehen kann, solange er Emotionen nicht ernst nimmt.

Clash of Civilizations - eine durch kulturelle Unterschiede und Ideologien gespaltene Welt. Diesen Begriff prägte Samuel Huntington in den 90ern. Moisi konstatiert den globalen Kampf der Emotionen. Europäer und Amerikaner ringen um Identität und leben in Angstkulturen (vor allem seit dem 11. September 2001) und die muslimische Welt ist in einem Gefühl der Beschämung gefangen. Der Islam sieht sich als Hauptverlierer der Globalisierung und sieht sich, konfroniert mit der westlichen Moderne, in einer tiefen Krise. Doch diese Kultur der Demütigung verwandelt sich immer mehr in eine Kultur des Hasses. Dagegen ist Asien von Hoffnung und Glück erfüllt.

Wenn diese drei grundverschiedenen Gefühle mit voller Wucht aufeinandertreffen, prägen sie die Weltpolitik viel stärker als kulturelle Unterschiede. Moisi zeigt, ob und wie dieser Konflikt entschärfbar ist und wie sich dadurch eine neue Weltordnung entwickeln kann.

Die wahre Geschichte der Bilderberger - Daniel Estulin

Keiner konnte ahnen, was 1954 aus dem Treffen im kleinen holländischen Städtchen Oosterbeck im Luxushotel Bilderberg resultieren würde. In diesem Jahr trafen sich die mächtigsten Männer der Welt unter Schirmherrschaft der holländischen Krone und der Rockefeller-Familie und diskutierten ein ganzes Wochenende lang über die Zukunft der Erde. Teilnehmer dieses Treffen waren (und sind heute noch) Regierungschefs, Präsidenten, Wirtschafts- und Finanzbosse, Bankiers und die einflussreichsten Journalisten der Welt.

Diese Gruppe von Menschen, die sich wenig später den Namen Bilderberg-Club gab, beschloss nach diesen Tagen ein jährliches Treffen zu veranstalten, um ihre Ideen auszutauschen und internationale Angelegenheiten zu erörtern. Diese Treffen finden bis heute statt, jedes mal in einem anderen Luxushotel, in dem dann über das Schicksal der Menschen beratschlagt wird.

Daniel Estulin ist spanischer Journalist und recherchiert seit Jahren die geheimen Treffen und Ziele der Bilderberger. Seine Untersuchungen forderten von Beginn an alles von ihm und wurden letztendlich sein Lebenswerk. Während seiner Recherchen durchdrang er Sicherheitsbereiche, indem er Taktiken gebrauchte, die stark an die Spionagetechniken von Geheimdiensten erinnern und für die er mehrmals sein Leben riskierte. Doch er bekam, was er sich als Ziel gesetzt hatte: Er erfuhr, was hinter den verschlossenen Türen der Luxushotels gesprochen wurde.

Die bestürzenden Entdeckungen während seiner Recherchen gibt er nun mit diesem Buch zum ersten Mal der Öffentlichkeit preis. Wie die Bilderberger bei ihren geheimen, jährlichen Treffen unter strengster Geheimhaltung entscheiden, welche ihrer Pläne wie umgesetzt werden sollen und dass diese Truppe weit mehr ist als ein Zentrum mit starkem Einfluss - nämlich eine geheime Weltregierung.

Im Buch werden außer dem Blick hinter die Kulissen der geheimen Treffen auch gleichgesinnte Parallelorganisationen angesprochen wie Council on Foreign Relations und Trilaterale Komission. Außerdem enthält das Buch bislang unveröffentlichtes Fotomaterial und Aufzeichungen von Treffen, die die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Pläne der Bilderberger aufdecken.

Benjamin Disraeli, Englands Premierminister, sagte:
"Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten regiert als diejenigen glauben, die nicht hinter die Kulissen blicken."