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Eva Herman - Die Wahrheit und ihr Preis

Politik unkorrekte Familienpolitik - das ist es, was die beliebte Moderatorin Eva Herman öffentlich vertritt. Durch ihre Kritik an der feministischen Ideologie bricht sie Tabus und zieht die Missgunst der linksfeministischen Szene auf sich. Losgetreten durch eine Denunziationskampagne Alice Schwarzers wird eine Hexenjagt der Gutmenschen auf Herman eröffnet, die sich mit Nazi-Vorwürfen konfrontiert sieht. Daraufhin verliert sie ihren Job bei der Tagesschau.

Durch die legendäre Johannes B. Kerner Show, die mit Hermans Rauswurf endet und vernichtendes Medienecho findet, wird ihr berufliches Leben ruiniert.  

Tiefe, persönliche Einblicke von Eva Herman findet man in diesem Buch genauso wie Schilderungen der enttäuschenden, intoleranten Reaktionen von "Freunden" und Kollegen.

Wieder einmal werden die rücksichtslosen Mechanismen einer unmenschlichen Medienwelt aufgezeigt - mit Zügen einer Meinungsdiktatur - und es wird die mangelnde journalistische Sorgfalt der Leitmedien offenbart. 

Wagen Sie einen Blick hinter die Kulissen der öffentlich-rechtlichen Medienwelt. Erfahren Sie, wie Eva Herman es erlebte, als sie etwas unerhörtes tat - ihre Meinung sagen. Lesen sie, wie und wo bewusst manipuliert wurde und welches Medium welche Unwahrheiten verbreitete.

Hier bestellen:

Die Wahrheit und ihr Preis - Eva Herman

Niemand kann seinem Schicksal entfliehen ... (AStA München)

Kritik an Weltbild und Methode des Bert Hellinger

Bert Hellinger hat sich im Laufe der Jahre zum Guru in der Therapieszene entwickelt, aufgrund seiner besonderen Form der "systemischen Familienaufstellung", die er als Behandlungsmethode entwickelt hat. Für die Patienten birgt dies jedoch besondere Risiken. Insbesondere da Hellinger über keinerlei solide therapeutische Ausbildung verfügt. Somit verstösst der ehemalige Missionar wie viele seiner Kollegen gegen die einfachsten Regeln der Psychotherapie, was unwägbare Risiken für die Patienten birgt.

Bert Hellinger propagiert ein erzreaktionäres Familienbild, in dem sich die Frau dem Mann unterzuordnen habe, man die eigene Situation als Schicksal akzeptieren muss und keinerlei Konflikte zur Sprache gebracht werden dürfen. Selbst sexueller Missbrauch und Vergewaltigung sind seiner Meinung nach Schicksale, die man akzeptieren müsse, und für die der Täter nicht verantwortlich sei.

Nicht genug, dass er diese Erkentnisse, die er durch "höhere Eingebung" erlangt hat statt durch fundierte wissenschaftliche Ausbildung, auf zwischenmenschliche Beziehungen anwendet - er interpretiert auch den Verlauf der Geschichte danach. Im Besonderen benutzt er diese Strickmuster zur Relativierung der Verbrechen des Nationalsozialismus.

Mit diesem Buch liegt uns ein Sammel- und Aufsatzband vor, der zentrale Kritikpunkte an Hellingers Menschen- und Geschichtsbild kompakt und anschaulich darstellt und einen Blick auf das Netzwerk seiner Anhänger wirft.

Über alles in der Welt - Esoterik und Leitkultur (Claudia Barth)

Barths Buch liefert eine systematische Analyse der wichtigsten esoterischer Ideologien und Gedankenexperimente und stellt ihren problematischen Einfluss auf die Gesellschaft heraus.

Das Buch ist in zwei große Teile gegliedert, die jeweils die historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen der Esoterik darstellen und analysieren.

Zunächst werden historische Wurzeln des Okkultismus dargelegt und zentrale esoterische Begriffe erläutert. Zum Beispiel wird auf die Herausbildung esoterischen Denkens bei Helena Blavatsky und Rudolf Steiner (Waldorf-Pädagogik) eingegangen und thematisiert dessen Akzeptanz im völkischen Lager und im Nazionalsozialismus. Unter anderem werden zahlreiche Persönlichkeiten und Gruppierungen vorgestellt, die von aktuellen aktiven und großen Kreisen rezipiert werden. Die Autorin konzentriert sich im Besonderen auf die in Deutschland übliche Spielart der Esoterik mit eher völkischem Einschlag.

Umrahmt werden diese ganzen Informationen von Ausführungen zu wissenschaftlichen Aspekten des Irrationalismus und Anregungen zur Entzauberung der Geisterwelt. Barth geht davon aus, dass auch die momentane Herausbildung der Esoterik im Kontext irrationalistisch-völkischer Vorbilder stehe.

Alles in allem eine gut lesbare und strukturierte journalistische Arbeit der Autorin, die einen informative Einstieg in die Materie liefert.

Das Okkulte - Sabine Doering-Manteuffel

Das Okkulte erlebte spätestens seit den reichhaltigen Druckerzeugnissen des 18. Jahrhunderts einen unglaublichen Aufschwung und eine Popularität, die bis heute ungebrochen ist. Der Okkultimus umfasst eine Vielzahl an esoterischen, neuheidnischen und theosophischen Strömungen, die seit jeher die Menschen bewegen, berühren und auch bedrohen. Einen Geschichtsumriss vom modernen Modeokkultismus bis zurück ins Spätmittelalter bietet Sabine Doering-Manteuffel, Ethnologin und Kulturhistoriker aus Augsburg.

Um okkulte Phänomene unters Volk zu bringen, muss man lediglich die Fantasie der Menschen entfesseln, was schon die Presse in ihren Angfängen gut verstand. Im Jahr 1726 gab ein Drucker aufregende Nachrichten in die Presse. Er berichtete von einer Frau, die Kaninchen und Katzenbeine geboren haben sollte. Für Mediziner war klar, dass es sich hierbei um einen Betrug handelte. Der Bericht wurde begierig von der Presse aufgegrifenn und entwickelte sich zu einer europäischen Wandersage, die es sogar heute noch zu Ruhm in Internet bringt.

Anhand solcher und anderer Beispiele (z.B. Poltergeister, Wunderheiler, Kornkreise) beschreibt die Autorin wie sich okkultes Gedankengut durch den Buchdruck und mithilfe der Presse so stark verbreitet und entwickelt hat.

Doering-Manteuffel spannt den inhaltlichen Bogen sehr weit: Arabische Alchemieschriften, Volksmagie und Wundergläubigkeit sind nur einige wenige Beispiele des Umfangs. Besonders interessant ist hierbei der Bereich, der das Internet als okkultes Medium darstellt, das kollektive Sehnsucht und spirituelle Bedürfnisse der Menschen durch Anonymität und Allgegenwärtigkeit mehr befriedigt denn je.

Okkultismus als Mediengeschichte vom 17. Jahrhundert bis heute - das ganze wissenschaftlich fundiert, auf einem breiten und intensiven Quellenstudium basierend und anschaulich erzählt.